Datenschutzerklärung

Ablauf eines Stierkampfes

Zweifellos hat der Stierkampf in Spanien eine Tradition, die aus dem frühen 18.Jahrhundert herführt, und stellt eine volkstümliches Identität dar, welche fest mit dem Land Spanien verbunden ist. Das zuletzt am 28.Juli 2010 vom katalonischen Parlament beschlossene Verbot von Stierkämpfen in Katalonien, lässt die Hoffnung aufkommen, dass sich der Tierschutzgedanke auch in Spanien langsam durchsetzt. Stierkämpfer werden in Spanien oftmals als Helden verehrt, der Kampf selbst als eine besondere Form der "Kunst" betrachtet. Eine "Kunst", die aus unserer Sicht zutiefst verachtenswert ist.

Stierkampf, der Stier hat keine Chance

Wie kann es einem zivilisierten und ethisch gefestigten Zuschauer Freude bereiten, wenn ein Stier auf grausamste Weise gequält und getötet wird? Die Qual der Tiere beginnt bereits vor dem eigentlichen Kampf, die Stiere werden tagelang im Dunkeln eingesperrt und ihnen die Hörner abgeschliffen. Durch permanente Reizungen der sogenannten Picaderos wird der natürliche Fluchttrieb der Tiere blockiert. Bevor es zum eigentlichen Kampf kommt, werden Lanzen mit Widerhaken in die Schultermuskulatur getrieben, welches alleine schon sehr starke Schmerzen und eine Schwächung des Tieres bewirken.

blutende Stier

Das Tier selbst ist im Kampf chancenlos, kommt der Torero in eine brenzlige Situation wird der Stier durch andere am Stierkampf beteiligte Personen abgelenkt. Trotzdem kommt es hin und wieder zu schweren Verletzungen oder gar Todesfällen unter den Stierkämpfern.

Persönlich hält sich unser Mitleid mit den Betroffenen sehr in Grenzen!

Ein Stierkampf dauert etwa 20 Minuten und ist in drei Phasen aufgeteilt:

In der ersten Phase geht es darum, die Aggressivität des Tieres einzuschätzen und zu schüren. Der Torero studiert die Bewegungsabläufe des Tieres um dementsprechend sein eigenes Vorgehen zu planen. Bereits in dieser ersten Phase werden dem Tier durch Lanzenreiter Verletzungen im Nackenbereich zugeführt.

der Picador verletzt den Stier im Nacken

Während der zweiten Phase treten die sogenannten "Banderilleros" auf, dessen Aufgabe es ist, mit bunten Bändern verzierte Spieße in die Rückenmuskulatur zu treiben, so dass Sie stecken bleiben. Auch hier kann man sich vorstellen, welche Schmerzen dem Tier zugeführt werden.

In der dritten und auch wichtigsten Phase des Stierkampfes geht es darum dem Tier einem Degen zwischen die Schulterblätter tief bis in die Herzregion zu treiben und ihn dadurch zu töten. Meist tötet dieser Stich das Tier nicht sofort, weitere Stierkämpfer reizen das Tier soweit, bis es erschöpft zu Boden geht.

Tier wirdmit einem Degen getötet

Als besondere "Ehre" für den Stierkämpfer werden dem Tier Ohren und Schwanz abgeschnitten und ihm als Trophäe überreicht, teilweise leben die Tier hier noch!

In Fernsehübertragungen werden diese grausamen Szenen ausgeblendet, nur der Besucher der Arena bekommt die Quälereien mit und sieht die Tiere leiden. Ein Besucher eines solchen Stierkampfes äußerte sich dahingehend, dass er die erbärmlichen Schmerzensschreie des Stieres sein Leben nicht vergessen wird und er sich dafür schämt, an einer solchen Veranstaltung als Zuschauer teilgenommen zu haben.

Begleitet wird dieses Schauspiel durch viel Musik und Jubel der Zuschauer, es scheint besonders "mannhaft" in der Mentalität der Stierkampfbefürworter zu sein, wenn die Stierkämpfer in volkstümlichen bunten Kostümen und machohaften Gesten sich durch die Arena bewegen.

der Stier liegt fast Tod auf dem Boden, der Torero wird gejübelt Hierzu mag sich jeder Betrachter seine eigene Meinung bilden, ich als Autor enthalte mich bewusst einem Statement!

Ridgi-Pad, Hundekissen
Deutsche-Stadtauskunft, Branchenverzeichnis